Wissenswertes über Eisweißallergien

2. Januar 2019

eiMittlerweile leidet so ziemlich jeder Mensch an einer Unverträglichkeit oder sogar Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel, Pflegemittel oder andere Substanzen. Nicht nur gegen Mehl, Furchtzucker oder Fisch kann ein Mensch allergisch reagieren. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf Eiweiß. Dabei reagiert der menschliche Organismus nicht mal auf Eiweiße oder Proteine allgemein, sondern er zeigt Symptome auf bestimmte Eiweiße, denn es gibt verschiedene.





Grundsätzlich ist übrigens sehr wichtig, dass Sie wissen, dass die Begriffe Nahrungsmittelunverträglichkeit und Allergie häufig falsch eingesetzt werden, nämlich indem sie miteinander gleichgesetzt werden. Das ist aber nicht ganz richtig. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Stoffwechselstörung. Bei einer Allergie jedoch handelt es sich um eine Fehlreaktion des Immunsystems.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Eiweißunverträglichkeit und Eiweißallergie ist, dass bei einer Eiweißallergie schon kleinste Mengen des Allergens ausreichen, um eine allergische Reaktion auszulösen. Bei einer Eiweißunverträglichkeit werden kleinere Mengen des Eiweißes oft noch vertragen und es kommt er bei größeren Mengen zu einer Symptomatik. Viele weitere Informationen finden Sie auch hier: Eiweißallergie

Das Problem bei einer Eiweißallergie sind nicht nur rauszufinden gegen welches Eiweiß man mit einer Unverträglichkeit oder Allergie reagiert, sondern auch dass man Eiweiß in vielen und sehr verschiedenen Lebensmitteln findet. Die häufigste Eiweißallergie tritt aber gegen Milcheiweiß und Hühnereiweiß auf. Es ist jedoch ein Irrglaube, wenn man denkt, dass die allergische Reaktion nur bei dem Eiklar (Eiweiß) auftritt. Vielmehr ist man dann auf die Proteine im Ei allergisch und diese befinden sich auch im Dotter des Eis und somit also auch im Eigelb.

Symptome einer Eiweißallergie

Die Symptome einer Eiweißallergie sind breit gefächert. Sie können von leichten Beschwerden bis hin zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock reichen. Letzteres kommt jedoch sehr selten vor.

Viel häufiger treten bei einer Eiweißallergie Magen-Darm-Beschwerden auf. Diese können sich mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall zeigen. Weiterhin können Reaktionen der Haut hinzukommen wie beispielsweise Rötungen, Quaddeln und Juckreiz.

Kopfschmerzen können ein weiteres Symptom einer Eiweißallergie sein.

Behandlung der Eiweißallergie

In Allergietest bringt den Betroffenen Gewissheit.
Weiß man nun von seiner Eiweißallergie, muss die Ernährung konsequent umgestellt werden, um die Symptome der Unverträglichkeit oder gar der Allergie zu bekämpfen.

Bei einer Eiweißallergie sollten sämtliche Lebensmittel mit beispielsweise Hühnereiweiß gemieden werden. Dieses schließt natürlich auch den Genuss von Hühnereiern generell ein.

Achten Sie darauf, dass Hühnereiweiß nicht nur Bestandteil von Lebensmitteln sein kann sondern oft auch als Bindemittel verwandt wird.

Lesen Sie sich daher beim Kauf von Lebensmitteln die Inhaltsstoffe auf der Verpackung der Lebensmittel gründlich durch. Auch in einigen Stabilisatoren und Emulgatoren ist Ei enthalten.