Der Unterschied zwischen Grillen und Barbecue

31. März 2017

Fleisch auf dem GrillJedem sind eigentlich beide Begriffe, sowohl Grillen als auch Barbecue, bekannt. Aber es besteht, trotzdem bei beiden Methoden gebratenes Fleisch im Spiel ist und Garpraktiken sind, ein großer Unterschied in den jeweiligen Verfahrensweisen und dadurch schlussendlich natürlich auch im Geschmack. Worin nun aber genau der Unterschied zwischen Grillen und Barbecue liegt, erfahren Sie hier.





Den Hauptunterschied macht sicherlich die unterschiedliche Garzeit. Landet das Grillsteak oder das fertig gegrillte Würstchen bei einem gut eingeheizten Grill doch sehr schnell auf dem Teller, ist Barbecue-Grillen beispielsweise von Spareribs doch eher als Slow Food einzuordnen und ein wenig mehr Geduld gefordert von den Hungrigen bis man zum leckeren Verzehr schreiten kann.

So wird das Grillstück beim klassischen Grillen schnell bei Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius kurz aber intensiv von beiden Seiten auf dem Rost gegart. Beim Barbecue hingegen wird das Grillgut langsam erhitzt und gegart. Dieses hat unter anderem den Vorteil, dass auch größere Stücken gleichmäßig gegart werden können und das Fleisch so auch zu seinem typischen Räucheraroma kommt, was nur durch den Barbecue-Ofen entsteht. Dieses ist nur mit einem speziellen Heißluftofen möglich, dem sogenannten Smoker. Das Aroma wird zusätzlich von den BBQ-Grill-Fans- und Köchen durch die Wahl unterschiedlicher Brennholzarten und der individuellen Steuerung und Regulierung von Feuer und Rauch gelenkt. So ist beim Barbecue-Grillen eine Vielzahl von Geschmacksvarianten möglich. Dass Grillfleisch mitunter 2 Stunden im Smoker verweilt, ist dabei keine Seltenheit.

Den Unterschied zwischen Grillen und Barbecue machen weiterhin aus, was neben dem Fleisch dazu gereicht wird. Beim Grillen sind dieses eher typischer Kartoffel,- Nudel- oder frischer Salat und beim Barbecue eher traditionelle Eintöpfe, Soßen und Salate.

Kein weiterer Unterschied zwischen Grillen und Barbecue sondern eine Gemeinsamkeit ist die Geselligkeit. So wird in deutschen Gärten Freiluft genauso in großer Runde gegrillt wie beim Barbecue.

Tipp: Wer einmal Lust hat auf das typische Barbecue-Aroma, muss sich nicht zwangsläufig einen Smoker in den Garten bauen. Man sich diese Grills mit Deckel auch ausleihen oder im Fachhandel kaufen. Weiterhin erhält man im Fachhandel aromatisierte Pellets zum Anfeuern dieser speziellen Grills.